Und nein, ich fange jetzt nicht damit an, KI-Textgeneratoren schlecht zu machen, „nur“ um Ihnen meine Texte zu verkaufen. Das wäre billig, nicht echt und vor allem – nicht ich.
Ich nutze selbst KI.
Ja, Sie lesen richtig.
Mein Favorit ist nach wie vor ChatGPT von OpenAI. Aus Überzeugung.
Ich habe andere ausprobiert. Zum Teil viel Geld bezahlt.
Für mich persönlich: ChatGPT ist nicht zu toppen. Weder im Dialog noch in der Texterstellung.
(Falls Sie jetzt irritiert die Augenbrauen hochziehen wegen „Dialog“… sprechen Sie mich gern an. Sie werden staunen, was diese KI neben großartigen Texten sonst noch liefern kann – wenn man weiß, wie man mit ihr ins Gespräch kommt.)
Aber ich weiche vom Thema ab.
Wo war ich stehen geblieben? Richtig. Texten mit KI.
Ja, ich mache das auch. Wirklich.
Aber ich lasse die KI nicht einfach schreiben. Das wäre wirklich zu einfach. Und zu schön, um wirklich gut zu sein.
Und nein: Es geht mir nicht um perfekte Prompts.
Sie benötigen einen Text.
Vielleicht eine Produktbeschreibung. Eine Kategoriebeschreibung. Einen Blogartikel. Was auch immer.
Sie öffnen Ihren Textgenerator, geben ein paar Vorgaben ein:
- Thema
- Wortanzahl
- Keywords
- Tonalität
- Struktur
Sie klicken auf „Start“.
Der Text wird erstellt. Schnell. Sauber. Ohne Rückfragen.
Sie beginnen zu lesen.
Und dann passiert das Leben.
Das Handy klingelt.
Das Mailprogramm ploppt auf.
Der Hund frisst den Aktenordner mit der laufenden Buchführung.
Sie. Sind. Raus.
Gespräch annehmen.
E-Mail beantworten.
Steuerunterlagen retten.
Dem Hund erklären, warum Papier keine ausgewogene Ernährung ist.
Der Text?
Wird noch kurz überflogen. Klingt gut. Keywords sind drin, Struktur passt, Tonalität auch.
Also: Copy, Paste, veröffentlichen. Erledigt.
Und genau hier liegt der Unterschied.
Ich arbeite nicht mit der KI. Ich arbeite mit ihr zusammen.
Ich bin im Dialog mit der KI.
Nicht als Schlagwort. Sondern ganz konkret.
Ich schreibe nicht alles auf einmal.
Ich entwickle Texte Schritt für Schritt. Abschnitt für Abschnitt.
Ich lese. Ich stolpere. Ich hinterfrage.
- Der Satz klingt holprig.
- Das wirkt abgehackt.
- Das Fachwort versteht kein Mensch.
- Das ist zu belehrend.
- Das ist nicht klar genug.
Ich spreche das an. Die KI reagiert.
Wir gehen eine Schleife weiter.
Und noch eine.
Bis der Text nicht nur „gut klingt“, sondern trägt.
Denn darum geht es am Ende:
Ein Text soll nicht einfach nur da sein.
Er soll gefunden werden.
Er soll verstanden werden.
Und er soll etwas auslösen.
Interesse. Vertrauen. Handlung.
Texte, die verkaufen sollen, werden von Menschen gelesen.
Und genau deshalb sollten Menschen ihnen auch den ersten und letzten Schliff geben.
Übrigens: Dieser Text hier wurde nicht mit KI geschrieben.
So gut mein künstliches Gegenüber ist – diesen Stil bekommt es so nicht hin.
Das ist meiner.
Genau so entstehen Texte, die nicht nur gut klingen, sondern funktionieren.
Neugierig geworden?
Dann lassen Sie uns sprechen.
Erzählen Sie mir, worum es bei Ihrem Text geht –
und wir schauen gemeinsam, was daraus werden kann.
